Messingabguss von Knochen in Gipsform - Wachsausschmelzverfahren  
     
Knochen aus Messing. Die Messingknochen habe ich zur Verzierung einer Parierstange verwendet.
  Die Knochen (Hühnerknochen) wurden in einem Kasten zur Hälfte in Silikonmasse eingegossen. In die ausgehärtete Masse wurden 2 Kerben geschnitten. Dann Trennmittel drauf und die andere Hälfte gegossen. Die Einguß-, bzw Entlüftungskanäle wurden danach ausgeschnitten. Die Teile wieder zusammengesetzt und mit Wachs ausgegossen.
 

 

 

 

Die Wachsformen habe ich in einer Plastikschale mit Gips eingegossen. Das Wachs wurde ausgeschmolzen und mit Messing ausgegossen. Der Gips muß absolut trocken sein.

Bei größeren Teilen funktioniert das mit reinem Gips nicht ! Man muss dann eine entsprechende Einbettmasse (wie sie z.B. bei der Schmuckherstellung verwendet wird) oder eine Mischung aus Ton und Pferdemist verwenden. Die Formen müssen dann geglüht werden. Bei sehr feinen Formen und dünnen Teilen muss man beim Gießen eine Zentrifuge verwenden. Früher wurden Gussteile auch "per Hand" mit entsprechenden Vorrichtungen (Gussschleuder, Metallteller mit Kette oder beweglichem Metallstab dran) im Kreis gewirbelt. Das flüssige Metall wird durch die Fliehkraft in die feinen Strukturen gedrückt.